Autofahren in Portugal – Freud und Leid auf portugiesischen Straßen

Nach drei Wintern und einem Sommer in Portugal behaupte ich, mich mit den Regeln und Gepflogenheiten im Straßenverkehr etwas auszukennen. Die Straßen von Portugal haben nicht den besten Ruf – und auch den Auto fahrenden Portugiesen werden oftmals keine Bestnoten ausgestellt. Was ist dran, und auf was sollte man beim Autofahren in Portugal achten, um sich und sein Fahrzeug – egal ob Pkw oder Wohnmobil – heil ans Ziel zu bekommen?

Eines vorweg: ganz so schlimm ist es nicht. Und der souveräne Autofahrer braucht diesen Artikel vermutlich nicht.


Die Straßenlage – durchwachsen

Verkehrslage Portugal

Viele Straßen in Portugal sind sehr gut – und genauso viele Straßen sind echt übel. Es kommt ein bisschen auf die Region an, durch die du fährst – und welchen Ausbaugrad die Straße hat.

Je nachdem, von wo aus man von Spanien nach Portugal reinfährt, kann sich die Straßenqualität schlagartig ändern. Schlaglöcher, BlowUps, oder einfach nur ein sehr, sehr rauher Straßenbelag – das macht manchmal einfach kein Spaß. Und man sollte sich sehr auf die Straße konzentrieren.

Insbesondere BlowUps sind heimtückisch. Man sieht sie insbesondere im Alentejo, und zwar dort, wie Bäume nahe am Straßenrand wachsen. Ihre Wurzeln untergraben die Straße, die sich dann aufwirft. So entstehen mal weniger tragische Bodenwellen, manchmal aber auch richtig heftige Abrisse. Und natürlich immer nur dann, wenn man gerade keine Möglichkeit hat auf die Gegenfahrbahn auszuweichen. Das kann richtig böse Schläge tun. Davon habe ich leider kein Foto, ich hoffe ihr wisst aber was ich meine.

Die Ausbauqualität der Straßen ist recht unterschiedlich. Im Inland vom Alentejo hast du teilweise kilometerlange nicht ganz so gute Straßen. Ein rauer Straßenbelag, der das Autofahren in Portugal so berüchtigt werden ließ. Nach 15 Kilometern wirst du wissen, was ich meine. Dann wieder eine frisch geteerte Straße vom Allerfeinsten – mal für 50 Meter, mal für 15 Kilometer. Portugiesische Straßen sind immer wieder für eine Überraschung gut.

Ich würde die Straßenqualität dreistufig klassifizieren:

  • A wie Autobahn: allererste Sahne, meist kaum befahren, wenn kostenpflichtig. Wie man bezahlt, kannst du hier lesen: Autobahnmaut in Portugal
  • IC + N: National- / Bundesstraßen. Sehr oft sehr gut, manchmal überraschend holprig. Das kommt ein bisschen auf die Region an – an der Küste und im Alentejo generell gibt es schon ein paar üble Streckenabschnitte.
  • M + CM: Landstraßen – mal haste Glück, mal hoffst du, es möge bald vorbei gehen …

Da wäre dann noch die vierte Stufe: unbefestigte Straßen. Im Gegensatz zu Deutschland darf man diese Feldwege / Sandpisten befahren – solange kein Schild irgendwas anderes behauptet. Anfahrten zu Strandparkplätzen oder Stauseeufern sind gerne unbefestigt. Mal geht es echt gut, manchmal aber hat die Piste eher was von Mondkraterlandschaft, gespickt von Schlaglöchern, Auswaschungen und Felsbrocken, umrandet von tief hängenden Bäumen. Ein besonderes Schmanckerl sind dann die Waschbrettpisten. Kilometerlange verhärtete Sandaufwerfungen, die deinen Stoßdämpfern den Rest geben. Aber, es lohnt sich, gilt in Portugal doch das Prinzip: „Umso härter die Anfahrt, desto schöner das Ankommen“. Und so findest du die schönsten Strände am Ende der übelsten Pisten. Ist nunmal so.

Autofahren Portugal Offroad

Eine Erwähnung wert sind noch die Dorfdurchfahrten. Durch ein anständiges Dorf kommst du eigentlich immer durch, zumindest wenn du auf der Hauptstraße bleibst. Aber nehme dich vor Nebenstraßen in Acht – selbst, wenn du einen Kleinwagen fahren solltest. Hüte dich vor Abkürzungen, die dein Navi dir aufschwatzen möchte. Straßenschilder sind manchmal bessere Ratgeber. Und wenn da ein Schild steht, dass „Durchfahrt für Lkw verboten“ lautet, dann mag das für dich als Fahrer eines Pkw oder Wohnmobils nicht gelten – du solltest jedoch gewarnt sein.

Autofahren Dörfer Portugal

Das gleiche gilt für Schilder, die vor schlechten Straßen warnen. Die Portugiesen sind normalerweise nicht die Weltmeister im Schilder aufstellen – und wenn sie schon ein Schild aufstellen das besagt, dass die Straße hier in schlechtem Zustand ist – dann muss sie wirklich sehr schlecht sein.

Schilder sind teurer, Fahrbahnmarkierungen sind günstiger. So fragt man sich gerade bei Landstraßen mit einer Gesamtbreite von vielleicht drei Metern, ob wohl noch ein bisschen Farbe über war. Nie und nimmer passt ein normaler Pkw auf die eine Hälfte der Fahrbahn. Und kommt Gegenverkehr, muss die Geschwindigkeit gedrosselt werden, und beide Verkehrsteilnehmer weichen auf den unbefestigten Seitenstreifen aus. Das funktioniert gut, dennoch ist vorausschauendes Fahren sehr sinnvoll.

Portugal ist ein Land der Kontraste – und das gilt auch für die Straßen. Nicht immer, wenn eine breite Straße ins Dorf rein geht bedeutet das auch, dass sie schön breit bleibt. Wenn Einheimische vor ihren Häusern sitzen, allzu verwundert schauen oder dir vielleicht sogar abwinken, dann solltest du das zumindest interessiert zur Kenntnis nehmen – insbesondere, wenn du was Größeres fährst, wie ein Wohnmobil.

Kleine, rotweiße Schilder am Wegesrand

Es gibt Schilder, die sind für Autofahrer uninteressant, für Fußgänger umso mehr. die rot-weißen Schilder, die unbefestigte Wege markieren, und auch so mal am Straßenrand angebracht sind, sind keine Durchfahrts-Verboten-Schilder. Vielmehr weißen sie darauf hin, dass es sich um eine Jagdzone handelt. Und hier gilt: gerade Sonntags halte ich mich von manchen Jagdzonen lieber fern. In der Jagdsaison ist am Sonntag öfters mal eine Hetzjagd angesagt, aber auch an einem Wochentag (zumindest größtenteils donnerstags, ich weiß nicht ob das landweit so ist) wird geballert. Aber meist nur Vormittags.


Die Verkehrslage – kein Stau in Sicht

Ich persönlich finde das Autofahren in Portugal sehr entspannt. Auch deshalb, weil einfach wenige Autos unterwegs sind! Zur Feierabendzeit ist etwas mehr los, aber sonst geht es eigentlich. Weite Teile von Portugal sind nicht dicht besiedelt, dementsprechend niedrig ist auch die Anzahl der Verkehrsteilnehmer. Es gibt auch eine weitere Theorie von der man mir mal erzählte: Viele Portugiesen haben sich vor Jahren teure Autos gekauft – und die Oma hat dafür gebürgt. Raten wurden nicht bezahlt, so dass diese Fahrzeuge inzwischen wieder einkassiert wurden.

Verkehr in Portugal

Ich bin bis jetzt nur einmal im Stau gestanden – wegen eines Unfalls. Selbst in größeren Städten wie Lissabon, Porto oder Faro steht man nicht wirklich lange im Stau – zumindest nicht, wenn man nur durch die Stadt möchte. Es gibt Stadtautobahnen, die meist dreispurig sind. Wie in allen Städten ist geht es gerade in Lissabon etwas hektischer zu. Die Leute meinen, sie müssten Slalom fahren, nur um wenige Minuten eher ans Ziel zu kommen. Ich spiele das Spiel nicht mit, fahre zügig auf der mittleren Spur.

Statt Gegenverkehr gibt es – zumindest in ländlichen Gegenden – aber andere Verkehrsteilnehmer. Portugiesische Hunde und Katzen sind sehr clever. Sie wissen, dass man Autos besser ausweicht, und so sieht man kaum überfahrene Tiere auf portugiesischen Straßen.

Was einem auch passieren kann ist, dass eine Herde Schafe (oder Rinder) die Straße kreuzt. In Portugal solltest du auch auf andere Verkehrsteilnehmer acht geben: Es gibt in weiten Teilen Portugals keine Radwege, weshalb Radfahrer auf der Straße fahren. Auch Pferdekarren sieht man immer wieder.


Der portugiesische Fahrstil – nicht so schlecht wie sein Ruf

Geschwindigkeitsbegrenzungen werde da ignoriert, wenn sie weniger Sinn machen. Manchmal wird aber auch blöd überholt. Trotzdem, kein Vergleich z.B. zu Polen.

Wenn der Portugiese der Meinung ist, dass ich zu langsam unterwegs bin, wird gerne sehr nah aufgefahren, aber nicht wirklich gedrängelt. Das ist normal, davon darf man sich nicht nerven lassen. Ich lasse eilige Autofahrer gerne mal durch, mache bei einer geeigneten Stelle langsamer, blinke rechts damit sie überholen können.

Der portugiesische Fahrstil bei Regen – da bleib ich lieber zu Hause. Ich vermute, dass viele portugiesische Autos schlechte Reifen drauf haben. Oder sich der sportliche Fahrstil einfach nicht mit Aquaplaning verträgt. Oder die Portugiesen einfach nicht wissen, was Aquaplaning ist. Gerade bei Kreisverkehren ist Vorsicht geboten, wie ich an eigenem Leib erfahren durfte. War ganz schön knapp …

Verkehr Portugal Autofahren bei Regen

Ein Problem in Portugal ist wohl das Fahren unter Alkoholeinfluss. Die Flasche Wein gehört zu jedem Restaurantbesuch, das größere Problem dürften allerdings die Bierchen in der Mittagspause sein. Ich habe hier noch keine negativen Erfahrungen gemacht.


Verkehrsregeln in Portugal

Portugal gehört zur EU, und so gibt es keine großen Überraschungen bei den Schildern und Regeln im Straßenverkehr.

Wichtige Verkehrsregeln

  • Vorfahrt: Rechts vor links gilt auch für Portugal. Motorisierte Fahrzeuge haben Vorfahrt, Radfahrer / Kutschen dementsprechend nicht.
  • Promillegrenze: 0,5 (0,2 Promille für Fahranfänger u. Berufsfahrer)
  • Für Motorräder: Lichtpflicht am Tage

Tempolimits in Portugal – Theorie und Praxis

  • Autobahn: 120 km/h (Wohnmobile über 3,5t: 110 km/h)
  • Landstraße: 90 km/h (Wohnmobile über 3,5t: 80 km/h)
  • Innerorts: 50 km/h

Nicht nur die Verkehrslage ist in Portugal entspannt, das gilt auch für das Beachten von Tempolimits. Vielleicht stellen sie deshalb nicht so viele Verkehrsschilder auf – es kümmert ohnehin keinen. Gefahren wird auf Sicht, und auf einer geraden Landstraße wirst du überholt, wenn du nur 100km/h fährst – obwohl nur 90 erlaubt wären. Überholen-Verboten-Schilder werden eher ernst genommen, denn sie stehen nicht ohne Grund da.

Innerorts werden gerne Ampeln mit Kamera aufgestellt: sobald man 51km/h fährt, springt sie auf rot, und man wird ausgebremst.
Blitzer habe ich noch nie einen gesehen. Fest installierte Blitzer gibt es glaube ich überhaupt nicht, ab und an soll es mobile Geschwindigkeitskontrollen geben. Und auch, ob man sich im Kreisverkehr an die Regeln hält.

Geschwindigkeiten werden – meist innerorts – gerne auch durch Bremshügel reguliert. Das ist kein Problem da, wo man sie gut erkennt. Wenn jedoch die Markierung ausgebleicht ist, dann sieht man sie, gerade bei ungeschicktem Sonnenstand, manchmal nur schlecht.

Ich sage nicht, dass die Einhaltung der Geschwindigkeiten nicht kontrolliert werden! Sich (grob) daran zu halten ist auch empfehlenswert, denn wie anderswo auch drohen sonst saftige Bußgelder, ab 60€ für kleinere Verstöße.

Apropos Kreisverkehre

  • Grundsätzlich gilt: der im Kreisverkehr hat immer Vorfahrt.
  • Wenn ich die erste ausfahren möchte, blinke ich rechts – beim Rein- und Rausfahren.
  • Wenn ich eine andere rausfahren möchte, blinke ich links beim einfahren und rechts beim Rausfahren.
  • Wer nicht die erste Ausfahrt nimmt, nimmt die linke Spur – wenn vorhanden.
  • Es gibt alle Varianten: zweispurige Ein- und Ausfahrten, ein- bis vierspurig im Kreisverkehr usw.
  • Portugiesen kennen die Blinkregel nicht. Außer vielleicht, es steht die GNR im Kreisverkehr.

Was mir zum Autofahren in Portugal noch so einfällt …

Autofahren während der Waldbrandsaison

Im Sommer kann es in Portugal böse brennen. Und durch einen brennenden Wald zu fahren kann zur Todesfalle werden. Mehr dazu findest du im Artikel Waldbrände in Portugal.

Schöne Orte finden: braune Straßenschilder

Die kleinen Highlights am Wegesrand entdecken – hier hilft es, auf die braunen Straßenschilder zu achten. Miradouro (Fernglas), historische Stätte (Steine), Barragem (Wellen) oder Castelo (Burg), die kleine Abbildung neben dem Namen des Ortes gibt immer einen Hinweis darauf, was man ungefähr erwarten könnte.

Offroad und Regen sind keine gute Kombi

Nicht nur an der Küste, auch im Hinterland gibt es nette Sandpisten. Die sind gut befahrbar, solange es trocken ist – bei Regen kann es schonmal vorkommen, dass aus dem Weg ein reißender Bach wird. Da heißt es: entweder rechtzeitig rausfahren, oder lange genug aussitzen.

Portugal Offroad

Oder das passende Auto für solche Späßchen haben 😉

Günstig tanken

Diesel ist in Portugal relativ teuer – insbesondere im direkten Vergleich zum Nachbar Spanien. Hier lohnt es, den Tank nicht dann zu füllen wenn er leer ist, sondern wenn man an einer der günstigen Tankstellen an den Supermärkten vorbeikommt. Die Tankstellen der Supermärkte Jumbo und Intermarché sind teilweise bis zu 15 Cent pro Liter günstiger. Zehn Euro sind also schnell gespart.

Die Verkehrswächter: Policia und GNR

In größeren Städten gibt es die Policia, in ländlicher Gegend die GNR (Guarda Nacional Republicana). Meist wirst du also auf die GNR treffen. Es gibt eine oberste Regel: mit der GNR diskutiert man nicht. Jeder Portugiese weiß das, nur Touristen meinen manchmal, sie hätten einen Hilfssheriff vor sich. Die GNR hat die Möglichkeit, Bußgelder bis zu 300€ zu verhängen. Kommt man ihnen dumm ist die Gefahr groß, dass sie dies auch tun.

Wer also dabei erwischt wird wie er nicht angeschnallt war, mit dem Handy am Steuer telefoniert hat oder beim Wildcampen mit dem Wohnmobil erwischt wurde – bitte immer schön freundlich bleiben.

Wichtige Telefonnummern

  • Polizei / Rettung: 112
  • ADAC: +49 89 22 22 22

Der ADAC beauftragt im Falle einer Panne den portugiesischen Partnerclub „Automovil Club de Portugal“ (ACP). Die Damen an der Hotline sprechen Englisch, vermitteln dann auch, wenn die Sprachbarriere mit dem Mechaniker vor Ort zu groß ist.

Was man dabei haben sollte

  • Warnwesten: bei einer Panne (außerhalb) muss jede Person beim Verlassen des Fahrzeugs (inkl. Motorrad!) eine Warnweste tragen. So viele Warnwesten dabei zu haben wie es Sitzplätze gibt ist also empfehlenswert. Warnwesten gibt es in jedem Supermarkt (z.B. Intermarché, Continente), Baumarkt (z.B. Bricomarché, Leroy Merlin) oder Kfz-Ersatzteilladen (z.B. Roady, Norauto)
  • Warntafel für Fahrradträger: nach hinten überstehende Ladung muss in Portugal mit einem Schild versehen sein. Diese Warntafel ist übrigens auch in Spanien Pflicht. http://amzn.to/2sPYlon

Bußgelder in Portugal

Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung, nicht angeschnallt sein und andere „kleinere“ Verstöße wie die fehlende Warntfafel kosten gerne 120€.
Geschwindigkeitsübertretungen fangen bei 60€ an, sind je nach Höhe der Übertretung gestaffelt.

Parken in Portugal

Parken

Ein Problem in kleinen Dörfern ist, dass die Pkw (und manchmal auch Lkw) gerne mal an der ohnehin recht schmalen Straße parken. Das kann sehr nervig sein. Normale Pkws kommen da normalerweise problemlos durch, Fahrer größerer Fahrzeuge kommen da jedoch schonmal ins Schwitzen. Diese Situationen sind die einzigen, die ich wirklich hasse.

Portugiesen parken 1. gerne im Schatten, und zwar auch im Winter. Und 2. parken sie so, dass sie möglichst wenig zu Fuß laufen müssen. Hinten auf dem Parkplatz ohne Baumbewuchs oder Überdachung hat es also jede Menge Platz.

Die Parkplätze von Einkaufszentren, Supermärkten und Strandparkplätzen sind gerne überdacht. Die Einfahrtshöhe ist dabei mit 2,20 – 2,80 Metern angegeben. Es finden sich aber immer eine Handvoll nicht überdachter Parkplätze.


Mit dem Wohnmobil durch Portugal fahren

Wohnmobil Portugal fahren

Da viele Leser mit dem Wohnmobil unterwegs sind, widme ich diesem Gefährt einen extra Absatz. Wer sein Wohnmobil liebt, es immer schön sauber und kratzerfrei hält, seine Stoßdämpfer nicht mit schlechten Straßen quälen möchte und Angst hat, dass das Leichtbau-Interieur bei Holperpisten auseinanderfällt … Wie soll ich es sagen … derjenige wird in Portugal viel verpassen.

Ansonsten gilt:

  1. Vertraue keinem Navi. Spezielle Lkw-Navis sind besser – aber auch nicht fehlerfrei. Dorfdurchfahrten, insbesondere in hügeligen Gegenden, solltest du am besten vorher mit Google Maps checken
  2. Das Übernachten im Wohnmobil außerhalb zugelassener Wohnmobil- und Campingplätze ist in Portugal grundsätzlich verboten – wird vielerorts aber toleriert. Es gibt da sehr große regionale und saisonale Unterschiede.
  3. Historische Ortskerne sind nichts für Wohnmobile. Anders gesagt: rein kommt man immer, das Rauskommen ist das das Problem! Wenn du nicht zur Dorfattraktion werden möchtest, gehe kritische Wege erst zu Fuß ab oder frage die Einheimischen was sie von der Idee halten da durchzufahren.

Fazit: Autofahren in Portugal – halb so schlimm

Pisten in Portugal

Ich habe jetzt vor allem die Punkte aufgeführt, die negativ ins Gewicht fallen. Deshalb möchte ich nochmal klarstellen: Autofahren in Portugal empfinde ich als sehr entspannt. Ich habe die Portugiesen grundsätzlich als sehr freundliche und zuvorkommende Verkehrsteilnehmer erlebt.

Wie entspannt das Autofahren in Portugal wirklich ist, fällt einem vor allem dann auf, wenn man wieder in Deutschland ist: plötzlich hat es viel mehr Autos auf der Straße und alles ist irgendwie viel stressiger.

Wie gut hat dir dieser Beitrag gefallen?

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
97 Bewertungen